Mit neuer Kraft Vorsätze in die Tat umsetzen!

Kennen Sie das? Haben Sie manchmal tolle Ziele, stellen aber fest, dass Sie unterwegs oft stecken bleiben? Oder würden Sie öfter Nein sagen können? Oder wären Sie gerne spontaner? Oder wünschen Sie sich in bestimmten Situationen, anders reagieren zu können als sonst? Haben Sie ein schlechtes Gewissen, weil Sie das Gewünschte höchstens ansatzweise aber nie dauerhaft umsetzen konnten? Glauben Sie, dass Sie das nicht mehr lernen werden oder ändern können? Sie haben’s ja versucht. Es scheint ja so zu sein, dass mit Ihnen was nicht stimmt. Sind Sie schon so weit, dass Sie das glauben?

Mitnichten! Sie sind in Ordnung. Völlig!

Menschen verfügen über mehrere Weiterlesen

Ich bin ich, und so wie ich bin, bin ich gut genug.

Viele Menschen denken: ich bin nicht geschickt genug, nicht intelligent genug, nicht genug vorbereitet, nicht attraktiv genug, nicht fähig genug, nicht schnell genug, nicht geduldig genug, nicht gut genug…die Liste ließe sich beliebig verlängern.

Es ist so, dass wir häufig genauestens über unsere Fehler Bescheid wissen. Wir können sofort benennen, welche Schwächen wir haben und was wir nicht können. Aber worin sind wir gut? Was sind unsere Stärken? Können wir das sagen? Oder erlauben wir uns nicht einmal, das zu denken?

Wenn wir nur das Schlechte benennen können und das Gute als normal empfinden, dann gerät unsere innere Waage aus dem Gleichgewicht. Es gehört zum Leben dazu, uns das Gute, das wir tun und das wir in unserer Person auch sind, Weiterlesen

Zitat

Die Spielregeln des Lebens verlangen von uns nicht, daß wir um jeden Preis siegen, wohl aber, daß wir den Kampf niemals aufgeben.

Viktor Frankl (1905-1997)

Nur für Frauen: Die Kinder sind aus dem Haus, und jetzt?

Wenn die Kinder (fast) erwachsen sind, stellt sich für viele Frauen die Frage: Was jetzt? Zurück in den Beruf, wenn es ihn noch gibt? Wie aktuell ist das erworbene Wissen durch Berufsausbildung oder Studium noch? Auch haben sich die Frauen häufig persönlich weiter entwickelt. Was sie damals gelernt haben, ist ihnen jetzt möglicherweise nicht mehr wichtig. Da stehen dann plötzlich viele Fragezeichen.

Fragezeichen, die in einer Beratung geklärt werden können. Ziel ist es, Sicherheit zu erlangen, sich gut zu fühlen mit dem, was man tut. Häufig gibt es viele Möglichkeiten und wir listen sie in einem ersten Schritt ganz einfach auf. Welche Fähigkeiten und Interessen sind vorhanden? Auch ist die Frage nach dem eigentlichen Berufswunsch wichtig, sowie den Interessen in der Kindheit und Jugend. Daran können Klientinnen oft gut anknüpfen. Die Lösung wird immer individuell gefunden. Für die eine ist es vielleicht eine ehrenamtliche Tätigkeit, für die andere ein kompletter beruflicher Neustart. Ziel der Beratung ist es, diese eine sinnvolle Möglichkeit auszuwählen, die als richtig empfunden wird. Denn dann macht es „Klick“, dann geht alles sehr schnell, dann geht es los.

Kritisch hinterfragt: Brauchen wir untereinander Wettbewerb?

Wettbewerb, so meinen wir zu wissen, ist der Motor der Weiterentwicklung und des Wachstums, erzählen uns doch dies Wirtschaft und Politik ständig. Der Wettbewerb selbst ist ein erfolgreiches Konzept. Überall findet er statt: in der Schule, am Arbeitsplatz und der Familie. Ohne Konkurrenzkampf, so glauben wir, geht es ja gar nicht. Wodurch sollten wir ihn auch ersetzen? Als Rechtfertigung in Bezug auf Kinder lauten die Argumente: Wäre es nicht gefährlich, wenn sie nicht früh lernen würden, mit Konkurrenz klar zu kommen? Sie müssen doch lernen, danach zu streben, zu den Besten zu gehören! Sonst sind sie Versager.

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Fehler sind nicht so schlimm, wenn man das Gute trotzdem sehen kann

Wir leben in einer fehlerorientierten Welt, in der die Fehler etwas wiegen, das Gute aber als normal gilt und keine Erwähnung findet. Nur wenn wir das Gute auch etwas wiegen lassen, befinden wir uns wieder im Gleichgewicht. Das Gute zu sehen, kann man üben. Ein erster Schritt ist, das Gute zu benennen, wo wir es schon sehen können. Beispielsweise wenn wir uns überlegen, worin uns ein Mensch, der uns sympathisch ist, ein Vorbild sein kann. Das fällt uns leicht. Anspruchsvoller aber damit auch wirkungsvoller ist die Aufgabe, sich vorzustellen und für sich selbst auszusprechen, worin uns ein Mensch, mit dem wir Weiterlesen

Der Unterschied zwischen Lob und Ermutigung

Neufassung vom 29.9.2017

Lob bezieht sich auf eine Person, ihre Leistung, oder ein Merkmal von ihr. Es zielt auf etwas, das die Person hat, ab. Es würdigt ihren Erfolg. Sage ich zu jemandem: „Du bist ein toller Koch“, so bezieht sich meine Aussage auf die Person und die Leistung. Die Aussage: „Du hast wunderbar gekocht,“ bezieht sich auf die Leistung. „Du hast einen guten Geschmack“ auf ein Merkmal. Lob und Bewunderung sind Applaus. Wir applaudieren zum Erfolg anderer.

Um loben zu können, muss zuvor eine lobenswerte Leistung erbracht worden sein. Im Falle eines Misserfolgs kann man nicht loben; häufig wird das Ergebnis dann kritisiert. Lob kann dazu führen, dass der Bewunderte seinen Selbstwert davon abhängig macht, und dass er sich dazu getrieben sieht, stets erfolgreich zu sein, um den benötigten Applaus zu bekommen, ohne den er sich wertlos fühlt.

Ermutigung erkennt die Qualitäten, Talente, Fähigkeiten oder Verhaltensweisen von Menschen an, bezieht sich also insgesamt mehr auf das, was Menschen tun, auf ihre Anstrengungen bzw. auf Prozesse. Ich ermutige Kinder in der Schule beispielsweise so: „Ihr habt prima zusammengearbeitet und eine eigene Idee umgesetzt.“ Oder: „Du wirst das schaffen! Probiere es nochmal!“

Um jemand zu ermutigen, muss er noch gar nichts geleistet haben; damit wirkt eine Ermutigung in die Zukunft und fördert weitere Anstrengungen. Auch bei einem Misserfolg kann man ermutigen, denn sie bereitet den Weg für eine weitere Entwicklung des Adressaten.

Der Vortrag „Das hast du aber gut gemacht. Zum feinen aber bedeutsamen Unterschied zwischen Lob und Ermutigung.“

Zum Thema Lob und Ermutigung halte ich einen 60-minütigen Vortrag.

Ich mache dabei bewusst, welche Verhaltensweisen dazu führen, dass Menschen entmutigt oder ermutigt werden. Sind sie entmutigt, wenden sie sich häufig von der sozialen Gemeinschaft ab. Hierbei gehe ich auf das Zugehörigkeitsgefühl ein. So ist das sozial störende Verhalten von Kindern immer ein Zeichen von Entmutigung. Ich vermittle Ihnen, was Sie als Eltern, Erzieher oder Lehrer wissen müssen, um Kinder zu ermutigen und gebe Beispiele aus meinem Erleben, was passiert, wenn man andere ermutigt.

Der Vortrag beinhaltet auch interaktive Elemente. Dabei dürfen sich die Zuhörer lebhaft beteiligen, damit sie mehr für sich mitnehmen können. Beitragen kann zu diesem Thema jeder, denn das Leben geht nicht ohne Entmutigungen an uns vorüber. Jeder hat entsprechende Situationen erlebt und seine Schlüsse daraus gezogen.

Es ist wichtig zu erkennen, welche zerstörerische Kraft der Kritik innewohnt. Im Gegensatz dazu zeigt der Vortrag, wie Ermutigung wirkt und dass Kritik, so sehr man daran gewöhnt ist, sie als normal zu empfinden, sie nie der Normalfall sein kann. Es geht ohne Kritik, dafür mit Ermutigung. Das ist nicht nur meine Erfahrung und meine Überzeugung; ich erläutere dies außerdem aus der Sicht der Individualpsychologie.

Der Unterschied zwischen Lob und Ermutigung ist noch ein wenig umfangreicher, als weiter oben im Text dargestellt. Im Vortrag erläutere ich diesen ausführlich anhand von Beispielen.

Schließlich folgen noch mutmachende Sätze und Phrasen, die ich abgrenze von moralischem Druck oder halbherzigen Anerkennungen, die stark entmutigend wirken.

Lassen Sie sich von diesem Vortrag zum Nachdenken anregen!

Wie komme ich mit Menschen klar, die ich nicht gerne mag?

Mit Menschen umzugehen, die ich mag, oder die gar auf der gleichen Wellenlänge schwimmen wie ich selbst, ist leicht. Was aber tun mit Menschen, die mir nicht sympathisch sind? Die mich schon, wenn ich nur an sie denke, auf die Palme bringen. Die meinen Butdruck ansteigen lassen und meine Gedanken zum Kreisen bringen.

Eine Möglichkeit wäre, solche Menschen zu meiden. Das geht aber nicht immer, denn vielleicht handelt es sich um einen Kollegen, Chef, Verwandten oder Nachbarn. Menschen, mit denen ich immer wieder zusammen treffe(n muss).

Der erste Schritt, sie in einem anderen Licht zu sehen, Weiterlesen

Was ist Encouraging-Training?

Encouraging bedeutet „Ermutigung“. Die Teilnehmer lernen im Training, ihre sozialen Beziehungen positiv zu gestalten. Dabei wird der Blick auf die eigenen Fähigkeiten und Stärken und die anderer geschult.

Schwächen an sich selbst kann jeder meist sehr schnell benennen. Positives häufig nicht, denn das gilt als Eigenlob. Aber gerade diese Sicht begünstigt z.B. Wettbewerb, wo Teamarbeit für alle angenehmer und erfolgreicher wäre; begünstigt Perfektionismus, der völlig unnötig, ja schädlich ist und führt immer zu Weiterlesen