Neue Videos zum Thema Erziehen ohne Strafen

Vielleicht kommen Ihnen die Situationen bekannt vor? Es geht hier um den Einsatz natürlicher und logischer Folgen, wie sie schon Rudolf Dreikurs beschrieben hat. Diese Folgen machen Strafen überflüssig. Kinder lernen, dass sie für ihr Verhalten selbst verantwortlich sind. Herr Kurski hilft mir, das Thema zu veranschaulichen.

Neue Videos

Schauen Sie doch mal die Videos auf meinem YouTube-Kanal an. Erfahren Sie auf unterhaltsame Weise mehr über die Beratung.

Achtung! Ich verwende für die Beispiele Handpuppen. Trotz allem Ernst des Lebens wünsche ich Ihnen viel Freude beim Anschauen!

Online-Beratung über Threema

Selbstverständlich gebe ich auch Online-Beratungen! Hierzu nutze ich den Messenger Threema. Er kostet einmalig 4 Euro und funktioniert unabhängig von einer Mobilfunknummer. Diese benötigen Sie nur, um einen Aktivierungskey zu erhalten.

Threema ist datenschutzrechlich sicher. Außerdem besitzt er eine hohe Bild- und Tonqualität. Die Konzentration kann also ganz auf dem Gespräch liegen.

Rufen Sie mich gerne an oder senden Sie mir eine Mail für ein kurzes Vorabgespräch. Darin teile ich Ihnen meine Threema-ID mit.

Wie ermutigt man? – Ein praktisches Beispiel

Unsere Umwelt informiert uns stets gewissenhaft über unsere Schwächen und Fehler. Aber das hilft niemandem weiter. Denn wir können nur mit unseren Stärken arbeiten und daraus etwas machen. Wenn es also nicht so läuft, dann benötigen wir dringend einen Blick auf unsere Fähigkeiten und positiven Eigenschaften, denn die haben wir, ob wir das glauben oder nicht. In folgendem kleinen Video zeige ich mit meiner Handpuppe Lila, wie man aus Verhalten, das wir als selbstverständlich erachten, die Fähigkeiten und Eigenschaften ableitet.

Im Gespräch mit anderen wirkt das ermutigend. Probieren Sie es aus!

Andere und sich selbst zu ermutigen, kann man im Encouraging-Training lernen. Für Eltern ist das Training speziell auf Erziehungsthemen ausgerichtet. Auch für Kinder biete ich das Training an.

Werden Sie eine ermutigende Persönlichkeit!

 

Ermutigen leicht gemacht – ein Spickzettel

Die richtige Ermutigung auszusprechen kann am Anfang nicht ganz einfach sein. So sollte man sich zunächst bewusst machen, was der Unterschied zwischen Lob und Ermutigung ist.

Menschen zu ermutigen ist hilfreich im Miteinander, denn die Ermutigung gibt Energie und Kraft, z.B. eine Arbeit zu beginnen oder fortzuführen. Außerdem pflegt und nährt sie die Beziehung zwischen den Menschen.

Ich habe deshalb Beispiele von Ermutigungen zusammengestellt. Sie können die Datei hier downloaden.

Viel Spaß beim Ermutigen!

Belohnung und Bestrafung in der Erziehung schaden dem Selbstgefühl

Belohnung und Bestrafung als Mittel der Erziehung sind als kritisch anzusehen. Zwar kann man mittels Strafe erreichen, dass Kinder ein bestimmtes Verhalten nicht mehr zeigen, aber unter dieser Bedingung lernen sie kein neues, positives Verhalten ein. Gordon beschreibt, wie sich Kinder, die autoritäre Erzieher gewöhnt sind, verhalten: Verlässt der sonst strafende Erwachsene den Raum (oder dreht sich der Lehrer zur Tafel um), so zeigen die Kinder das unerwünschte Verhalten sofort wieder [1].

Die Belohnung wird oft als positives Mittel angesehen. Aber auch sie ist grundsätzlich nicht zu empfehlen. Systeme, die in Schulen mittels vergebener Smileys und Belohnungskärtchen angewandt werden, fördern nicht das Selbstgefühl von Kindern. Erhalten sie z.B. für eine bestimme Anzahl von Smileys, die sie für eine kooperative Mitarbeit erhalten haben, Hausaufgabenfrei, so ist das natürlich eine begehrte Belohnung, für die sie allerhand tun. Grundsätzlich kann man sagen, dass Belohnungen dem Kind zeigen, dass man ihm das positive Verhalten von allein nicht zutraut. Es braucht eine Belohnung, damit es das tut. Damit erreicht man nicht, dass Kinder ein positives Verhalten von allein zeigen.

Es ist zu bedenken, dass belohnte oder bestrafte Kinder nicht lernen, Weiterlesen

Den eigenen, sicheren Standpunkt finden

So ist es nunmal im Leben: Man hat doch immer wieder mit schwierigen Menschen zu tun. Dann stellen sich Fragen, wie: Was mache ich oder wie verhalte ich mich? Sollte ich freundlich sein. Wie vorsichtig muss ich sein? Sollte ich die Person meiden? Oder sollte ich gar kämpfen?

Die Individualpsychologie hält einige Methoden bereit, den Umgang mit schwierigen Menschen zu erlernen. Es ist oft verblüffend, wie eine eigene, zum Positiven geänderte Einstellung zu einem positiven Gegenüber führt. Das habe ich selbst schon oft erlebt.

Aber leider klappt das nicht immer. Es gibt Menschen, die über Persönlichkeitsmerkmale verfügen, Weiterlesen

Kinder loben: Was sagt die Wissenschaft dazu?

Wenn etwas gut gemacht wurde, wird gern ein Lob als Belohnung vergeben. Das ist einfach und sorgt beim Empfänger für ein gutes Gefühl. Jedoch gibt es eine Form des Lobes, die bei Kindern zu Verhaltensweisen führen kann, die nicht beabsichtigt sind.

Li Zhao, Gail Heyman, Lulu Chen und Kang Lee untersuchten, ob das Loben von Kindern für ihre Intelligenz (eine Fähigkeit) dazu führen kann, andere zu täuschen. Andere Bedingungen in der Untersuchung waren, ein leistungsorientiertes Lob auszusprechen („Das hast du dieses Mal aber gut gemacht“) oder gar nicht zu loben.

In dieser Studie spielten drei- bis fünfjährige Kinder ein Ratespiel, bei dem der Versuchsleiter eine Karte hinter einem Sichtschutz mit einer Zahl zwischen 3 und 9 versteckt hielt. Den Kindern wurde wiederholt gesagt, dass sie Weiterlesen

Smileys, Sternchen & Co. – Warum Belohnungen kontraproduktiv sind

In Grundschulen und Kitas werden sehr häufig verschiedene Belohnungssysteme eingesetzt. Da werden regelmäßig Sternchen oder Smileys vergeben, wenn etwas gut gemacht wurde und manchmal auch wieder abgenommen, wenn die Lehrperson mit dem Verhalten des Kindes nicht einverstanden war. Oder es gibt eine Smiley-Ampel; hierbei werden die Kinder je nach Verhalten auf Grün, Gelb oder Rot gesetzt.

Was soll damit erreicht werden? Dass die Kinder kooperieren. Dass sie etwas lernen. Dass sie leise sind, usw. Das passiert in den meisten Fällen auch. Aber: Was passiert, wenn man die Sternchen und Herzchen und Smileys nicht mehr verteilt? Weiterlesen

Die Meinung von Schulkindern zum Verwarnsystem

In der Schule, in der ich arbeitete, war es üblich, den Tag mit einem Morgenkreis zu beginnen und einem Abschlusskreis zu beenden. Dabei hatte ein Kind die Kreisleitung inne und ein zweites verwarnte mittels Verwarnkarten die anderen Kinder, die zu spät kamen, miteinander sprachen oder auf andere Weise „störten“. Ein Kind, das drei Verwarnungen hatte, erhielt eine Strafe. Es musste z.B. die Tische im Essraum abwischen oder dort den Fußboden kehren.

Ich stellte das anfangs gar nicht in Frage, weil es so üblich war. Doch irgendwann später im Schuljahr, kam mir die Verwarnerei komisch vor, denn grundsätzlich hatte ich an dem Verhalten der Kinder nichts auszusetzen. Deshalb stellte ich ihnen eines Morgens die Frage: „Könnt ihr euch vorstellen, bei mir am Draußentag im Morgen- und Abschlusskreis auf Verwarnungen zu verzichten?“ Weiterlesen